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Grafik zu den virtual7 Expedition Days, einem internen Training für neue Mitarbeitende zu Kultur und Werten.

CULTURE & SKILLS – EXPEDITION DAYS @virtual7

Arne Gülzau

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Wir haben einhundert Leute gefragt: Was sind Expedition Days?
Nun, keine Ahnung, was die Kandidat:innen von Familien Duell™ hier zum Besten geben würden, aber schlimmer als die Antwort „Bolivien“ auf die Frage „Wo wachsen Olivenbäume?“ kann es auch nicht mehr werden. 😉

Ich mache mal ein paar Vorschläge, bevor wir uns ernsthaft darüber unterhalten, was mit den Expedition Days bei virtual7 gemeint ist.
Sind Expedition Days vielleicht:

  •  – ein Survival-Training in den Wäldern des Schwarzwalds?
  •  – eine Software-Schatzsuche mit Rätseln und Quests?
  •  – eine Jagd nach den besten Nachwuchsentwickler:innen beim Wacken Festival?

Nichts davon ist richtig 😊. Vielmehr haben wir unseren Onboarding-Prozess neu gestaltet und wollen die Reise ins vermeintlich Unbekannte verständlicher, greifbarer und erlebbarer machen.

Zwei Tage auf Entdeckungsreise

Die Expedition Days sind das neue Willkommensritual bei virtual7: ein zweitägiges Event, das sowohl neue Kolleg:innen als auch erfahrene Mitarbeiter:innen zusammenbringt. Es geht nicht darum, stumpf PowerPoint-Folien durchzuklicken oder trockene Prozesse auswendig zu lernen. Stattdessen steht spielerisches Erkunden im Vordergrund.
Neue und alte Teammitglieder gehen gemeinsam auf eine Reise durch die Kultur, die Werte und die Geschichte von virtual7. Dabei wechseln sich kurze Input-Sessions mit interaktiven Formaten ab – von Gruppenübungen über kleine Wettbewerbe bis hin zu Reflexionsrunden.

Kultur zum Anfassen

Was auf dem Papier nach Onboarding klingt, wird in der Praxis zu einer Expedition in die DNS des Unternehmens. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:

  •  – Was bedeutet „Fail Fast, Fail Forward“?
  •  – Wie funktioniert Selbstorganisation bei uns?
  •  – Welche Rollen und Freiheiten habe ich im Cluster?
  •  – Und was macht unsere Zusammenarbeit besonders?

Die Antworten darauf kommen nicht allein von den „alten Hasen“. Jede:r bringt eigene Erfahrungen ein und gestaltet die Tage aktiv mit.

Warum das Ganze?

In einer Organisation, die stark auf Eigenverantwortung und Mitgestaltung setzt, ist es entscheidend, dass alle ein gemeinsames Verständnis von Kultur und Werten teilen. Die Expedition Days sind dafür der Startpunkt – und zugleich ein Raum, in dem auch bestehende Mitarbeiter:innen ihre Perspektiven auffrischen und reflektieren können.
Statt einer klassischen Trennung von „Neuen“ und „Alten“ entsteht so ein Miteinander: gemeinsam entdecken, ausprobieren und weiterentwickeln.

Expedition ohne Ende

Zwei Tage sind der Anfang, nicht das Ziel. Wer nach den Expedition Days zurück in den Arbeitsalltag geht, nimmt nicht nur Wissen mit, sondern auch Kontakte, gemeinsame Erlebnisse und ein besseres Gefühl dafür, was virtual7 ausmacht.
Oder anders gesagt: Die Expedition beginnt beim Onboarding – und hört im Grunde nie auf. Und was kann man sich Schöneres wünschen als ein lebenslanges Reisen? Dann könnte man ja sogar in Bolivien nach den Olivenbäumen suchen…